Riester Rente Schicht II

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Riester Rente

Die Riester Rente ist Teil der 2. Schicht der Altersvorsorge nach dem 3 Schichtenmodell. Hier erhalten Sie einige Informationen zum Thema Riester Rente. Wenn Sie weiterführende Fragen zu dieser Vorsorgeform haben, stehen wir Ihnen gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

Einzelheiten zur Riester Rente

Sie können sich auch hier unser Informationsvideo zum Thema Riester Rente ansehen.


Wer kann sie machen?
Welche Förderung gibt es?
Was muss ich beachten?
Wie wird mein Geld angelegt?

Wer kann sie machen?

Eine Riester Rente darf jeder abschließen der sich zum geförderten Personenkreis zählen kann. Er ist damit zulagenberechtigt. Wir unterscheiden nun noch den unmittelbar zulagenberechtigten und den mittelbar zulagenberechtigten.


1. Unmittelbar zulagenberechtigt sind:


  • rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer,
  • Amtsträger
  • rentenversicherungspflichtige Selbständige (z. B. Handwerker (allerdings mit Befreiungsmöglichkeit gem. § 2 Ziff. 8 SGB VI, nach 18 Jahren oder 216 Monaten Pflichtbeitragszeiten) und über die Künstlersozialkasse versicherte Künstler)
  • Pflichtversicherte nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte (ALG),
  • Bezieher von Arbeitslosengeld (einschließlich berechtigter Bezieher von Arbeitslosengeld, deren Leistungen aufgrund der Anrechnung von Einkommen und/oder Vermögen ruhen),
  • Bezieher von Krankengeld,
  • ALG-II-Empfänger über § 3 Satz 1 Nr. 3a SGB VI (Arbeitslosengeld- und Arbeitslosengeld II-Empfänger sind nach § 3 Abs. 3, 3a SGB VI rentenversicherungspflichtig und haben damit einen Anspruch auf Riesterförderung. Wer aufgrund zu hohen Vermögens keinen ALG-II-Anspruch hat, wird in § 10a Abs. 1 Satz 3 den Pflichtversicherten gleichgestellt und hat ebenfalls Anspruch auf Riesterförderung).
  • nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen (z. B. bei Pflege von Angehörigen im Haushalt),
  • Wehr- und Zivildienstleistende,
  • geringfügig Beschäftigte, die sich nicht von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung haben befreien lassen
  • Bezieher von Vorruhestandsgeld, sofern diese zuvor pflichtversichert waren,
  • Beamte, Richter und Soldaten sowie diesen gleichgestellte Personen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit sind, weil ihnen eine beamtenrechtliche oder beamtenähnliche Versorgung gewährleistet wird,
  • vollständig Erwerbsgeminderte oder Dienstunfähige
  • Kindererziehende (nachdem sie die Kindererziehungszeiten beantragt haben

2. Mittelbar zulagenberechtigt sind:


Ehe- oder Lebenspartner von unmittelbar zulagenberechtigten. Um die Zulagen zu erhalten müssen Sie einen eigenen Riestervertrag besparen und in diesen mindestens 60 € pro Jahr einzahlen. Voraussetzung ist, dass sie nicht selbst unmittelbar förderberechtigt sind, nicht dauernd vom Partner getrennt leben und beide ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum haben (§ 79 Satz 2 EStG).

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Welche Förderung gibt es?

Die Altersvorsorgezulagen werden einmal pro Jahr durch die ZFA (Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen) direkt in die Verträge einbezahlt. Es gelten aktuell folgende Zulagenhöhe:


Grundzulage 154 €
Kinderzulage, bis 2007 geboren 185 €
Kinderzulage, nach 2007 geboren 300 €
Jungsparerzulage, bis 25. Lebensjahr 200 €

Um die vollen Zulagen zu erhalten müssen mindestens 4 % des Vorjahresbruttoeinkommens in die Riester Rente einbezahlt werden. Aber maximal 2.100 € inkl. Zulagen pro Jahr. Wichtig ist das bei der Antragstellung ein sogenannter Dauerzulagenantrag mit eingereicht wird. Damit entfällt das jährliche beantragen der Zulage. Ohne Zulagenantrag kann auch keine Zulage gutgeschrieben werden.

Die Beiträge zur Riester Rente können darüber hinaus bis maximal 2.100 € pro Jahr als Sonderausgaben im Rahmen der Steuererklärung angegeben werden. Hier ergibt sich je nach Einkommenssituation oft eine schöne Steuerrückerstattung.

Was muss ich beachten?

  • Die Riester Rente muss in der Auszahlungsphase versteuert werden. Deshalb ist eine Rentabilitätsberechnung nur möglich wenn alle bereits bekannten Einkünfte in der Rente mit einbezogen werden.
  • Die Riester Rente ist nicht flexibel in der Entnahme von Geld. Es ist zwar möglich. Es stellt aber eine förderschädliche Verwendung dar, wenn die Entnahme vor dem ursprünglichen Rentenbeginn ist oder größer 30 % des angesparten Kapitals. Die Auswirkungen wären, bereits erhaltene Zulagen und Steuervorteile müssen anteilig zurückbezahlt werden. Einzige Ausnahme: Entnahme für die Finanzierung einer selbstgenutzten Immobilie (Wohnriester).
  • Die Riester Rente ist nur eingeschränkt vererbbar.
  • Die Riester Rente ist Hartz IV sicher. Guthaben werden nicht angerechnet.

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Wie wird mein Geld angelegt?

Bei der Riester Rente gibt es mehrere Varianten. Damit es ein Riestervertrag im Sinne des Gesetzgebers und damit förderfähig ist, muss er zertifiziert sein. Folgende Formen von Riesterverträgen wurden zugelassen:

  • Versicherungsverträge
  • Bausparverträge
  • Investmentverträge
  • Banksparpläne

Jeder Durchführungsweg hat Vor- und Nachteile. Die Details der einzelnen Durchführungswege klärt man am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch. Wir analysieren genau ob eine Riester Rente unter allen Gesichtspunkten eine rentable Anlageform darstellt.

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Natürlich variieren die Details und die Möglichkeiten von Anbieter zu Anbieter. Deshalb ist eine spezielle Analyse Ihrer persönlichen Wünsche besonders wichtig. Mit Hilfe der Analyse können wir herausfinden welche Form der Riester Rente für Sie in Frage kommt und welcher Anbieter hier das beste Angebot für Sie macht.


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