Basisrentenversicherung (Rürup) Schicht I

Sie möchten sich gerne ausführlich zum Thema Basisrente (Rürup) beraten lassen? Dann vereinbaren Sie doch einfach einen kostenlosen und unverbindlichen Onlineberatungstermin mit uns. Wir nehmen uns Zeit und erklären Ihnen die Basisrente (Rürup) ganz genau.

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Einzelheiten zur Basisrente

Die Basisrente stellt neben der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) die 1. Schicht der Altersvorsorge dar. Hier erhalten Sie einige Informationen zum Thema Basisrente. Wenn Sie weiterführende Fragen zu dieser Vorsorgeform haben, stehen wir Ihnen gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

Sie können sich auch hier unser Informationsvideo zum Thema Basisrente (Rürup) ansehen

Für wen kommt sie in Frage?

Wer kann sie machen?
Welche Förderung gibt es?
Was muss ich beachten?
Wie wird mein Geld angelegt?

Wer kann sie machen?

Eine Basisrente darf grundsätzlich jeder abschließen der Volljährig ist. Es gibt keine Einschränkungen in Bezug auf die Tätigkeit der versicherten Person. Anders als bei der Riester Rente dürfen hier auch die in Kammern organisierten Berufe wie z. B. Ärzte oder Architekten eine staatlich geförderte Altersvorsorge aufbauen. Aufgrund ihrer Gegebenheiten eignet sich die Basisrente aber besonders gut für:

  • Selbständige und Freiberufler
  • Angestellte mit einer sehr hohen Steuerbelastung

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Welche Förderungen gibt es?

Die Basisrente darf im Rahmen der Altersvorsorgeaufwendungen steuerlich geltend gemacht werden. Dies wurde im Alterseinkünftegesetz das zum 01.01.2005 in Kraft getreten ist festgelegt. Die Förderung steigt aktuell noch jedes Jahr um 2 % an, bis die Absetzbarkeit der Beiträge im Jahr 2025 dann bei 100 % liegt. Für das Beitragsjahr 2017 dürfen Sie 84 % der Beiträge steuerlich geltend machen. Die Altersvorsorgeaufwendungen durften ursprünglich bei ledigen max. 20.000 € und bei verheirateten max. 40.000 € betragen. Diese Höchstbeträge wurden dann allerdings 2015 an die Entwicklung der Höchstbeiträge zur knappschaftlichen Rentenversicherung gekoppelt. Dadurch hat sich der maximal ansetzbare Betrag in 2017 auf 23.362 € für Ledige und 46.724 € für Verheiratete erhöht. In den folgenden Beispielen sehen Sie wie sich die Beiträge absetzen lassen.


Beispiel: Angestellter verheiratet, beide erwerbstätig, Einkommen Ehemann 60.000 € Brutto, Einkommen Ehefrau 60.000 € Brutto

Altersvorsorgeaufwendungen Ehemann Ehefrau
Maximaler Freibetrag 23.362 € 23.362 €
Beiträge GRV, Arbeitnehmer 5.610 € 5.610 €
Beiträge GRV, Arbeitgeber (mindern nur den Freibetrag) 5.610 € 5.610 €
Verbleiben 12.142 € 12.142 €

In diesem Beispiel könnten also beide Eheleute noch 12.142 € in einen Basisrentenvertrag einzahlen und die kompletten Beiträge steuerlich geltend machen. Allerdings sind in 2017 ja nur 84 % davon berücksichtigungsfähig. Das bedeutet, wenn beide den maximalen Beitrag in Höhe von 24.284 € einzahlen würden, könnten Sie in 2017 ihr zu versteuerndes Einkommen um 20.399 € senken. Bei einem angenommenen Grenzsteuersatz von 35 % entspricht das einer Steuerrückerstattung von ca. 7.100 €. Dieses Ehepaar hat mit der Einzahlung Steuern in persönliche Rente umgewandelt!


Beispiel: Selbständiger, ledig, Gewinn vor Steuer 100.000 €, ohne GRV

Altersvorsorgeaufwendungen Kunde
Maximaler Freibetrag 23.362 €
Beiträge GRV 0 €
Verbleiben 23.362 €

In diesem Beispiel könnte der Selbständige den vollen Betrag von 23.362 € einzahlen und seinen Gewinn damit in 2017 um 19.624 € senken. Damit würde er Steuern, bei einem angenommenen Grenzsteuersatz von 40 %, in Höhe von ca. 7.850 € vermeiden. Damit hätte er seine Liquidität für das Jahr 2018 erhöht, da seine Einkommensteuervorauszahlungen niedriger ausfallen würden.


Die Förderung der Basisrente hat noch einen weiteren Aspekt. Gerade für Selbständige und Freiberufler ist dieser besonders wichtig. Die Basisrente hat einen sehr hohen Pfändungsschutz und ist darüber hinaus Hartz IV sicher. Das bedeutet das Konto für die Rentenzeit kann weder von Gläubigern noch von der Bundesagentur für Arbeit abgeräumt werden. Das ermöglicht echte Planbarkeit des Ruhestands und unterstreicht den Altersvorsorgecharakter der Basisrente.

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Was muss ich beachten?

  • Die Basisrente ist nicht veräußerbar. Ein Rückkauf ist nicht möglich
  • Die Basisrente ist nicht beleihbar. Vorzeitige Entnahmen oder Verpfändungen sind nicht möglich.
  • Die Basisrente ist nicht vererbbar. Außer in Form einer Rente an die Ehefrau oder kindergeldberechtigten Kinder. Über Zusatzversicherungen kann eine Vererbbarkeit der eingezahlten Beiträge an eine beliebige Person oft miteingeschlossen werden.
  • Die Basisrente ist nicht kapitalisierbar. Am Ende der Laufzeit ist nur eine monatliche Rente möglich.
  • Die Basisrente ist Hartz IV sicher.
  • Die angesparte Kapital in der Basisrente ist zu einem sehr hohen Teil Pfändungssicher.

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Wie wird mein Geld angelegt?

Bei der Basisrente bieten sich den Kunden die selben Möglichkeiten wie bei der privaten Rentenversicherung. Es kommt immer ein bisschen darauf an wie viel Risiko man persönlich eingehen möchte. Man unterscheidet grundsätzlich in diesen Kategorien:

  • Klassische Rentenversicherung

Hier ist die Sicherheit ganz klar im Fokus. Es gibt in der Regel noch einen Garantiezins (es gibt auch schon viele Modelle ohne Garantiezins) und eine Überschussbeteiligung. Diese bilden die Gesamtverzinsung. Ihr Geld wird hier im sogenannten Sicherungsvermögen (Deckungsstock) der jeweiligen Versicherungsgesellschaft angelegt. Sie als Kunde können die Kapitalanlagepolitik nicht beeinflussen. Sie sehen auch nicht welche Anlagen im Einzelnen getätigt werden. Die Anlagestruktur des Sicherungsvermögens ist eher konservativ. Die größte Anlageklasse stellen hier festverzinsliche Wertpapiere mit einer sehr guten Bonität, z. B. deutsche Bundesanleihen. Da diese Formen der Anlage aktuell sehr schlecht verzinst werden, sinken die Überschussbeteiligungen seit vielen Jahren.

  • Indexpolice

Eine Sonderform der klassischen Rentenversicherung. Hier wird in der Regel garantiert das kein Verlust entstehen kann. Die Wertentwicklung hängt dann von einem gewählten Index (z.B. der DAX) ab. Die Idee ist an positiven Wertentwicklungen an der Börse teilzuhaben ohne Verluste hinnehmen zu müssen. Die Indexpartizipation wird über den Kauf eines Optionsscheins dargestellt. Anders als bei einem Indexfonds (ETF). Bei der Indexpolice werden keine Aktien gekauft. Die Indexpolice ist eine relativ intransparente Form der Altersvorsorge.

  • Fondsgebundene Rentenversicherung

Hier ist die Rendite ganz klar im Fokus. Es werden direkt Anteile an Investmentfonds gekauft und gehalten. Dadurch hat man 100 % in der Hand wie die Anlage strukturiert ist. Sie können z. B. ökologisch Nachhaltig investieren oder in bestimmte Branchen und Regionen. Vorsicht: Sollte eine Beitragsgarantie gewählt sein, gilt das nur für den Teil der freien Anlage. Durch den Mantel der Rentenversicherung unterliegen die Fonds während der gesamten Anspardauer keiner Versteuerung (nachgelagerte Versteuerung). Man kann die fondsgebundene Rentenversicherung in mehreren Garantiestufen abschließen. Es gibt hier mittlerweile einen sehr breiten Spielraum.

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Natürlich variieren die Details und die Möglichkeiten von Anbieter zu Anbieter. Deshalb ist eine spezielle Analyse Ihrer persönlichen Wünsche besonders wichtig. Mit Hilfe der Analyse können wir herausfinden welche Form der Basisrentenversicherung für Sie in Frage kommt und welcher Anbieter hier das beste Angebot für Sie macht.

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